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Telemonitoring in der Medizin

Telemonitoring ist ein wesentlicher Bestandteil der Telemedizin und beinhaltet im Kern die Beobachtung von Patienten außerhalb medizinischer Einrichtungen. Telemonitoring wird zum neuen Baustein in Konzepten der Integrierten Versorgung, der Disease Management Programme und in der Krankenhausnachsorge.

Gesundheitskosten werden in erheblichem Maße durch die Behandlung medizinischer Akutsituationen verursacht. Telemonitoring Systeme in der Medizin ermöglichen die Vermeidung von Akutsituationen durch frühzeitiges Erkennen von Trendverschlechterungen. Sobald individuell festgelegte Grenzwerte unter- bzw. überschritten werden, wird ein Alarm ausgelöst. Auch direkte telefonische Unterstützung von Angehörigen wird möglich, da der betreuende Arzt die Gesamtsituation des Patienten vor Augen hat. Dies kann Todesfälle verhindern und senkt den Hospitalisierungsbedarf.

Aipermon’s Telemonitoring Systeme für die Medizin repräsentieren den neuesten Stand der technischen Entwicklung. In die Systeme sind innovative Entwicklungen verschiedener Technologien integriert:

Im Projekt Partnership for the Heart wird die telemedizinische Geräteausstattung von Aipermon erbracht. Die Berliner Charité und das Robert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart leiten das große Studienprojekt zum Thema Herzinsuffizienz. Die klinische Erprobung wird ab Sommer 2007 in einem Zeitraum von 12 Monaten in den Regionen Berlin-Brandenburg und Stuttgart bei 400 Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz durchgeführt. Sie soll zeigen, wie stark sich Sterblichkeit und Hospitalisierung von Herzinsuffizienzpatienten durch telemedizinische Betreuung senken lassen.

Weitere Projektpartner sind die Inter Component Ware AG (ICW) mit ihrer elektronischen Gesundheitsakte „LifeSensor“ und die Robert Bosch GmbH, die das technische Gesamtkonzept entwickelt, die Systemintegration leistet und die Telemedizinischen Zentren in Berlin und Stuttgart betreibt. Die Barmer Ersatzkasse und die Robert-Bosch-Krankenkasse haben zudem einen partnerschaftlichen Status.

In der Studie kommen Waage, Blutdruckmessgerät, EKG und Aktivitätssensor zum Einsatz. Es sind durchweg Markengeräte, die mit Aipermon-Technologie ausgestattet bzw. von Aipermon entwickelt sind. Das Kommunikationsherzstück ist der von Aipermon entwickelte Mobile Medical Assistant. So können die Patienten einfach zu Hause ihre Messungen durchführen. Die Technik übernimmt im Hintergrund die Übertragung der Daten hin zum Telemedizinischen Service-Center.

Integrierte Versorgung und Disease Management Programme (DMP)

Chronische Krankheiten wie Herzinsuffizienz, Hypertonie, Adipositas, metabolisches Syndrom oder Diabetes verursachen oft eine ganze Reihe von behandlungsbedürftigen Einzelerkrankungen. Diese Behandlungen sind kostenintensiv und häufig langwierig. Neue gesundheitspolitische Richtlinien zielen dahin, bislang isoliert behandelte Aspekte ganzheitlicher zu erfassen und zu behandeln. Ansätze dazu bieten die Disease Management Programme (DMP) sowie die Integrierte Versorgung.

Der Einsatz von Telemonitoring-Systemen kann als wesentlicher Baustein zum Aufbau einer ganzheitlichen und integrierten Versorgung beitragen. Die Systeme ermöglichen die regelmäßige, häufige, langfristige Erfassung, Beobachtung und Auswertung relevanter Vitaldaten des Patienten unter Alltagsbedingungen mit minimalem Aufwand.

Dies ermöglicht

Der Patient wird dabei im Rahmen seines Versorgungsvertrages mit telemedizinisch aufgerüsteten Messgeräten ausgestattet. Zusätzlich bekommt er eine Datenübertragungseinheit (Homebox, MMA oder telemedizinisch ausgestattetes Handy). Er misst täglich seine Vitalwerte wie Blutdruck, Gewicht, EKG, Aktivität. Die Messgeräte können pro Patient und Krankheitsbild individuell zugeordnet werden. Die Messungen überträgt das System vollautomatisch bzw. durch einfachen Knopfdruck in die persönliche elektronische Gesundheitsakte des Patienten. Dort stehen die Daten dem autorisierten Arzt sofort nach Übermittlung und rund um die Uhr zur Überwachung und Auswertung zur Verfügung. Sobald sich Trendverschlechterungen ergeben oder außergewöhnliche Ereignisse eintreten, unterstützt das System durch Alarmierungen den Arzt in seiner Überwachungsfunktion.

Die telemedizinische Betreuung kann von telemedizinischen Zentren, medizinischen Call-Centers, spezialisierten Kliniken, Fachärzten und Hausärzten im Rahmen von integrierten Versorgungsverträgen übernommen werden.

Aipermon bietet mit AiperCoach Home und AiperCoach Mobile hoch flexible, sichere und innovative Telemonitoring-Systeme an.

Krankenhausnachsorge

Nach Operationen und unfallbedingten Krankenhausaufenthalten ist die Entlassung nach Hause bei bestimmten Krankheitsbildern mit einem Risiko und einer starken Reduktion bezüglich der therapeutischen Quantität und Kontrolle verbunden.

Der Einsatz von Telemonitoring-Systemen kann diese Risiken minimieren, indem beispielsweise durch eine tägliche Messung von Vitaldaten die gesundheitliche Stabilisierung kontinuierlich beobachtet wird. Kommt es zu einer Trendverschlechterung, wird dies durch die kontinuierliche Datenübermittlung frühzeitig bemerkt.

Einsatzbereiche ergeben sich beispielsweise bei folgenden Krankheitsbildern:

Aipermon bietet mit dem AiperCoach Home und dem AiperMotion Aktivitätssensor die passenden Bausteine zur Krankenhausnachsorge.

© Aipermon 2007